Minimalismus – ein Thema, das viele bewegt.

Minimalismus Podcast

Immer öfter lese ich in Zeitungen und Online Magazinen vom Thema Minimalismus.

Es macht den Anschein, dass dies ein Thema ist, welches immer mehr Menschen in der westlichen Gesellschaft beschäftigt.

In einer Zeit, in der viele Menschen, nach mehr streben, ist es schon fast verdächtig, weniger zu wollen.

Wie immer gibt es dafür Amerikanische Wörter dafür. “Downshifting” zum Beispiel.

Bei uns gibt es das Sprichwort “weniger ist mehr”.

Minimalismus ist eine Sache für uns Bürger der Wohlstandsgesellschaft.

Wer satt ist, und übergewichtig, der wünscht es sich, abzunehmen. Und das ist richtig so.

Bei Klamotten macht Minimalismus definitiv Sinn. Kleidung spenden, die man jahrelang nicht mehr getragen hat. 

Das ist gut für die beschenkten und für mich.

Man fühlt sich freier und leichter. Der Schrank quillt nicht mehr über.

Minimalismus, das kann auch in Blog Artikeln statt finden. Es heißt immer Blog Inhalte müssten zwischen 500 und 1000 Wörter haben.

Was ist jedoch, wenn die Geschichte in 300 Wörtern erzählt ist.

Das wäre ja wie, in der Arbeit sitzen, wenn schon alles Wichtige für diesen Tag getan ist.

Viele Menschen arbeiten so, glaube ich.

In vielen Fällen ist der Wunsch nach mehr, mehr Technik, mehr Handys, mehr Essen, mehr Kleidung, mehr Geld, mehr Besitz ein versteckter Wunsch nach mehr FREIHEIT.

Man gönnt sich eine Ersatzbefriedigung in der eigenen Unfreiheit, in der Arbeit zum Beispiel.

So gesehen ist Minimalismus der richtige Weg. 

Man macht sich bewusst, was man wirklich braucht. 

Man reduziert sich bewusst auf das Mindeste.

Auf einmal hat man Spielraum geschaffen. Wer weniger braucht und weniger ausgibt, kann evtl. auch weniger Arbeiten. 

Es reicht eine Teilzeitstelle, anstatt einer Vollzeitstelle, wenn es die Firma, der Chef und die Kollegen zulassen.

Minimalismus, runterschalten, sich zurücknehmen, kann ein Weg in die persönliche Freiheit sein.

In meinen Augen ist das eine gute Sache und ein richtiger Weg.