Sturmtief “Sabine”, wie meisterst Du die Krise?

Im Augenblick fegt das Sturmtief “Sabine” über Deutschland hinweg.

Züge fahren nicht mehr, S-Bahnen stehen still. Flugzeuge bleiben am Boden, Schulen haben geschlossen.

So ein Unwetter kann unseren geregelten Tagesablauf und unser Leben buchstäblich durcheinanderwirbeln.

Wir werden vor neue Herausforderungen gestellt und müssen uns anders organisieren, als das sonst so der Fall ist.

Es ist eine gute Übung dafür, dass im Leben nicht immer alles nach Plan geht und am Schnürchen läuft.

Viele von uns werden vor die Frage gestellt “was ist jetzt wichtiger, Job, Familie, Kinder?”

Die Anwesenheitspflicht in Büros, Baustellen und Schulen kann nicht eingehalten werden.

Vielleicht fällt auch der Strom aus oder es kommt kein Wasser mehr aus der Leitung.

Oder ist der Weg zum nächsten Supermarkt abgeschnitten.

Wir müssen uns wieder Gedanken darüber machen, wie wir in Ausnahmesituationen unser Leben im Griff behalten.

Auch wenn ein Notfall im besten Fall nie eintreten wird.

Man nennt so ein Herausgerissen werden aus dem Alltag auch “Disruption”.

Ich finde, dass ist eine gute Sache.

Man stellt sich die Frage, was ist wichtig im Leben.

Manchmal muss Job, Karriere, Schule, Beruf und Baustelle einmal warten, bis ein Unwetter vorübergezogen ist.

Und das ist eine gute Sache.

Man sollte sich im Klaren darüber sein, dass man in der Regel immer noch frei über sein Leben entscheiden kann.

Manche haben das vielleicht vergessen.

Der täglichen Mühle tut es gut, einmal unterbrochen zu werden.

Ein Sturmtief hat von daher gesehen auch eine gute Seite.

Wenn ich jetzt hier aus dem Fenster schaue, dann hat es den Anschein, dass der Sturm weitergezogen ist.

Es ist gut, wenn jeder einmal aus seinem Alltag herausgerissen wird.

Morgen geht es dann weiter wie bisher.

Letztes mal im Supermarkt. “Es gibt noch Hoffnung”

Letztes mal im Supermarkt stehe ich an der Kasse.

Es ist Samstag nachmittag und viel los.

Viele Leute kaufen Lebensmittel für das Wochenende und die kommende Woche ein.

An der Kasse gegenüber steht ein junges Pärchen.

Um die 20, beide sportlich, jugendlich angezogen und offensichtlich mit Migrationshintergrund.

Er trägt eine Bomberjacke.

Sie kaufen nur ein paar Energydrinks und Obst ein.

Als die beiden dann an die Reihe kommen, steckt er seine Hand in die Bomberjackentasche.

Er zieht etwas heraus.

Es ist eine Mehrwegtragetasche.

Der junge Mann nimmt keine Plastiktüte, sondern hat in seiner Bomberjacke eine Mehrwegtragetasche mitgebracht, um seine Einkäufe umweltschonend zu transportieren.

Da dachte ich mir:”Es gibt noch Hoffnung.”

Die Mehrwegtragetasche ist ein Zeichen von Achtsamkeit.

Die Tatsache, dass der junge Mann sichtlich nicht ursprünglich von hier kommt, spielt auch eine Rolle.

Als ich vor 36 Jahren im Kindergarten war, da hat man uns immer wieder erklärt, wie wichtig Umweltschutz ist.

Schon damals 1984 war die Plastiktüte als Umweltfeind bekannt.

Ich wurde so erzogen. Deshalb habe ich immer wenn es geht einen Rucksack oder Tragetasche mit mir dabei.

Bei jungen Menschen, besonders, wenn sie nicht ursprünglich von hier sind, ist das anders.

Der junge Mann kann das nicht wissen, was vor 36 Jahren im Kindergarten den Kindern beigebracht wurde.

Der junge Mann hat jedoch genug Einfühlungsvermögen und hat vielleicht beobachtet, dass ein bestimmter Schlag Menschen zur Plastiktüte greift und ein anderer Schlag zur Mehrwegtasche.

Der junge Mann mit der Bomberjacke hat sich dazu entschieden zu denen zu gehören, die sich um die Umwelt Gedanken machen und unsere Heimat schonen wollen.

Mit einer einfachen Entscheidung wollte er etwas bewegen.

Der Typ hat sich umgesehen und hat ein Gefühl dafür entwickelt, wie wir hier zusammenleben wollen.

Der junge Mann mit der Bomberjacke und der Mehrwegtasche ist geistig hier angekommen.

Wer sich so verhält, ist hier zu Hause.

Egal woher er/sie kommt.

Sonnenblumen mitnehmen oder stehen lassen. Meine Meinung in Gedichtform

Ich habe mir die Frage gestellt, wie es um die Sonnenblumen bestellt ist, die bei uns in der Gegend an den Maisfeldern stehen.

Darf man diese mitnehmen, oder sollte man sie lieber stehen lassen.

Meine Meinung findet Ihr in diesem Artikel in Gedichtform.

Minimalismus – ein Thema, das viele bewegt.

Minimalismus Podcast

Immer öfter lese ich in Zeitungen und Online Magazinen vom Thema Minimalismus.

Es macht den Anschein, dass dies ein Thema ist, welches immer mehr Menschen in der westlichen Gesellschaft beschäftigt.

In einer Zeit, in der viele Menschen, nach mehr streben, ist es schon fast verdächtig, weniger zu wollen.

Wie immer gibt es dafür Amerikanische Wörter dafür. “Downshifting” zum Beispiel.

Bei uns gibt es das Sprichwort “weniger ist mehr”.

Minimalismus ist eine Sache für uns Bürger der Wohlstandsgesellschaft.

Wer satt ist, und übergewichtig, der wünscht es sich, abzunehmen. Und das ist richtig so.

Bei Klamotten macht Minimalismus definitiv Sinn. Kleidung spenden, die man jahrelang nicht mehr getragen hat. 

Das ist gut für die beschenkten und für mich.

Man fühlt sich freier und leichter. Der Schrank quillt nicht mehr über.

Minimalismus, das kann auch in Blog Artikeln statt finden. Es heißt immer Blog Inhalte müssten zwischen 500 und 1000 Wörter haben.

Was ist jedoch, wenn die Geschichte in 300 Wörtern erzählt ist.

Das wäre ja wie, in der Arbeit sitzen, wenn schon alles Wichtige für diesen Tag getan ist.

Viele Menschen arbeiten so, glaube ich.

In vielen Fällen ist der Wunsch nach mehr, mehr Technik, mehr Handys, mehr Essen, mehr Kleidung, mehr Geld, mehr Besitz ein versteckter Wunsch nach mehr FREIHEIT.

Man gönnt sich eine Ersatzbefriedigung in der eigenen Unfreiheit, in der Arbeit zum Beispiel.

So gesehen ist Minimalismus der richtige Weg. 

Man macht sich bewusst, was man wirklich braucht. 

Man reduziert sich bewusst auf das Mindeste.

Auf einmal hat man Spielraum geschaffen. Wer weniger braucht und weniger ausgibt, kann evtl. auch weniger Arbeiten. 

Es reicht eine Teilzeitstelle, anstatt einer Vollzeitstelle, wenn es die Firma, der Chef und die Kollegen zulassen.

Minimalismus, runterschalten, sich zurücknehmen, kann ein Weg in die persönliche Freiheit sein.

In meinen Augen ist das eine gute Sache und ein richtiger Weg.

Der Achtsame Landwirt

Heute bin ich an einem Kornfeld vorbeigekommen. 

Das Feld war komplett abgemäht.

Nur am Feldrand steht eine gelbe Blume.

Ich stelle mir die Situation so vor:

Der Landwirt mäht mit dem großen Mähdrescher sein Feld.

Dann sieht der Bauer die schöne gelbe Blume am Feldrand.

Er denkt sich, “die lass ich stehen und weiterblühen.”

Er mäht das restliche Feld ab und bringt seine Ernte nach Hause.

Ich fahre heute mit dem Fahrrad durch den Park und komme an einem Feld vorbei.

Dort steht eine einzelne gelbe Blume. Bienen fliegen um sie herum (ja auch noch im Oktober.)

Ich hole meine Kamera heraus, mache Fotos und freue mich an der Blume.

Eine einzelne Achtsame Handlung kann das Leben Deines ganzen Umfeldes und Umgebung bereichern und positiv beeinflussen.

Gelbe Blume am Feldrand

Eine Tasse Kaffee

Im Internet kursiert gerade die Geschichte, von der Frau, die einer anderen Frau einen Kaffee ausgegeben hat.

Die Beschenkte bedankt sich mit einem Brief. 

Diese Tasse Kaffee hatte ihren kompletten Tag verändert.

Eine hübsche Geschichte darüber, wie kleine Aktionen einen großen Unterschied machen können.

Einfachheit im Alltag entdecken: Einfaches Frühstück

Einfachheit begegnet uns in den alltäglichsten Situationen.

So zum Beispiel in einem einfachen IKEA Frühstück.

Man kann schon am Bild erkennen, dass dieses Frühstück ausbalanciert ist.

Harmonie auf einem Teller, der unterschiedlicher nicht sein könnte.

Fisch, Wurst, Marmelade, Käse, Butter und Salatblatt. „Einfachheit im Alltag entdecken: Einfaches Frühstück“ weiterlesen