Sturmtief “Sabine”, wie meisterst Du die Krise?

Im Augenblick fegt das Sturmtief “Sabine” über Deutschland hinweg.

Züge fahren nicht mehr, S-Bahnen stehen still. Flugzeuge bleiben am Boden, Schulen haben geschlossen.

So ein Unwetter kann unseren geregelten Tagesablauf und unser Leben buchstäblich durcheinanderwirbeln.

Wir werden vor neue Herausforderungen gestellt und müssen uns anders organisieren, als das sonst so der Fall ist.

Es ist eine gute Übung dafür, dass im Leben nicht immer alles nach Plan geht und am Schnürchen läuft.

Viele von uns werden vor die Frage gestellt “was ist jetzt wichtiger, Job, Familie, Kinder?”

Die Anwesenheitspflicht in Büros, Baustellen und Schulen kann nicht eingehalten werden.

Vielleicht fällt auch der Strom aus oder es kommt kein Wasser mehr aus der Leitung.

Oder ist der Weg zum nächsten Supermarkt abgeschnitten.

Wir müssen uns wieder Gedanken darüber machen, wie wir in Ausnahmesituationen unser Leben im Griff behalten.

Auch wenn ein Notfall im besten Fall nie eintreten wird.

Man nennt so ein Herausgerissen werden aus dem Alltag auch “Disruption”.

Ich finde, dass ist eine gute Sache.

Man stellt sich die Frage, was ist wichtig im Leben.

Manchmal muss Job, Karriere, Schule, Beruf und Baustelle einmal warten, bis ein Unwetter vorübergezogen ist.

Und das ist eine gute Sache.

Man sollte sich im Klaren darüber sein, dass man in der Regel immer noch frei über sein Leben entscheiden kann.

Manche haben das vielleicht vergessen.

Der täglichen Mühle tut es gut, einmal unterbrochen zu werden.

Ein Sturmtief hat von daher gesehen auch eine gute Seite.

Wenn ich jetzt hier aus dem Fenster schaue, dann hat es den Anschein, dass der Sturm weitergezogen ist.

Es ist gut, wenn jeder einmal aus seinem Alltag herausgerissen wird.

Morgen geht es dann weiter wie bisher.

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