Fairer Handel

Ich hatte kürzlich ein gutes Gespräch mit einer Person, der ich über ebay-kleinanzeigen ein Buch günstig verkauft hatte.

Es war nämlich so, dass ich das Buch für 1 Euro angeboten hatte.

Die Käuferin fragte mich dann, als Sie das Buch abholte, warum ich es so billig verkaufen würde.

Ich hatte das Buch so günstig hineingestellt, weil ich es nicht mehr aufheben wollte.

Ich wollte es so schnell wie möglich verkaufen um Platz zu schaffen. Auch empfand ich das als fairen Preis für ein gebrauchtes Buch.

Ich musste und wollte jetzt nicht umbedingt Profit aus diesem Verkauf schöpfen, sondern wollte es zu einem symbolischen Preis weiterreichen.

Die Dame erzählte mir, sie hätte selbst letzte Woche Bücher und Sachen auf einem Flohmarkt verkauft.

Dort hätten dann Kunden probiert, selbst bei einem Preis von 1 Euro, herunterzuhandeln.

Wir waren uns beide einig, dass dies eine Unsitte sei und hier bei uns eigentlich unüblich.

Dieses Gespräch hat die Frau dann wohl dazu bewogen, mir freiwillig 1,50 Euro für das Buch zu geben.

Ich habe das Geld angenommen und schreibe jetzt diese Gedanken auf meinen Blog.

Ich habe das nicht erwartet. Das war eine freundliche Geste.

Fairer Handel im Alltag. Das hat mir gut gefallen.

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