Was tun, wenn einem der Kragen platzt

Man kann sich viel mit Achtsamkeit und die positiver Lebensgestaltung beschäftigen.

Es kann für einen das Ziel sein, Konflikten aus dem Weg zu gehen. Schwamm drüber.

Leider kann es trotzdem vorkommen, dass einem manchmal der Kragen platzt.

Es passiert sehr selten, dass man mal in die Luft geht.

In der Regel kommt das daher, wenn man immer und immer wieder Sachen in sich hineinfrisst.

Das ist nicht richtig.

Besser ist es, gleich darüber zu sprechen, wenn einen etwas stört.

Oft sind jedoch die anderen in der Überzahl oder einfach aggressiver als man selbst.

Man denke nur zurück an die Einführung des Rauchverbots in Lokalen in Bayern.

Es gab damals keine Regelung und es galt das Recht des Stärkeren.

Hätte man damals einen Raucher im einem Restaurant gefragt, bitte nicht zu rauchen, er oder sie hätte einem den Vogel gezeigt.

Die Raucher sind damals auf die Barikaden gestiegen.

Der Volksentscheid hat letztendlich die Entscheidung gebracht.

Wo es keine Regeln zu einem Thema gibt, dort regiert das Gesetz des Stärkeren.

Besonders wenn eine Minderheit das Leben der stummen Mehrheit mitbestimmt, sollte man darüber nachdenken, Regeln oder Gesetze zu einem Thema einzuführen.

Der Idealfall wäre, jeder kümmert sich um seine eigenen Angelegenheiten und hält die Umwelt und seine Umgebung sauber.

Was ist, wenn man zum Beispiel schon mal soweit war, dass die Mehrheit der Menschen, Plastiktüten nicht mehr benutzt.

Das war Ende der 80er Jahre eigentlich schon in der Denkweise aller Bundesbürger verankert.

Umweltschutz und Jutetasche war nicht nur ein Zeichen für Hippies und lila Latzhosen.

Heute 30 Jahre später sieht es auf vielen Deutschen Straßen wieder anders aus.

Die Leute kommen reihenweise mit Plastiktüten aus dem Supermarkt heraus.

Wir sind schon im  Kindergarten auf Umweltschutz und gegenseitige Rücksichtnahme erzogen wurden.

Die Menschen, die heute Plastiktüten benutzen, können das oft nicht wissen.

Und wo eine Plastiktüte angebracht wäre, wenn der eigene Hund oder die eigenen Hunde in die Botanik springen, da wird keine benutzt.

Man möchte am liebsten mit den Leuten reden. Oft verstehen sie einen nicht.

Kein Wunder also, dass einem manchmal der Kragen platzen könnte.

Man kann versuchen, Konflikten aus dem Weg zu gehen.

Man kann versuchen, das Positive zu sehen.

Trotzdem muss man seinem Ärger auch mal Luft machen.

Es gibt solche Tage.

Und morgen kann alles schon wieder ganz anders aussehen.

 

 

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