Entspannter und fokusierter einkaufen mit der richtigen Einkaufsliste

Im Supermarkt einzukaufen kann für viele Leute Stress bedeuten.

Man gondelt durch die Regale auf der Suche nach den Sachen, die zu Hause ausgegangen sind.

Was habe ich schon lange nicht mehr gekocht. Was brauche ich noch?

Und so stöpselt man oft Einkäufe zusammen mit beliebigen Sachen und dann hat man doch genau die Sachen vergessen, die man umbedingt gebraucht hätte.

Das nervt viele von uns natürlich gewaltig.

Aber das muss nicht sein.

Ich habe mir angewöhnt immer eine sehr detaillierete Einkaufsliste zu schreiben in Form einer Mindmap.

Kreisrund um einen zentralen Punkt schreibe ich dann alles auf, was ich im Supermarkt zu besorgen habe.

Besonders wichtig ist die Fokussierung auf die Liste.

Sicher wird einem vor Ort noch oft etwas einfallen.

Aber wichtig ist es, sich auf das zu konzentrieren, was man sich aufgeschrieben hat und nicht vor Ort dann links und rechts abzuschweifen.

Wenn man genau weiß, was man sucht und was man zu besorgen hat, dann kommt auch gar kein Stress auf.

Man muss lediglich die Liste abarbeiten.

So vermeidet man dieses Herumgondeln und Suchen.

Ein klarer Plan gibt einem Orientierung.

Eine Liste ist  ein guter Plan und hilft beim entspannten Einkaufen.

Was ist aber jetzt, wenn der Supermarkt brechend voll ist. Wenn wieder alle auf einmal einkaufen wollen und ein elendes Gedränge in den Gängen herrscht.

Da hilft es eine Meditations Atemübung in den Alltag zu integrieren.

Man kann Stress wegatmen.

Wenn beim Einkaufen Stress und Hektik aufkommt, dann kann man das einfach wegatmen.

Durch die Nase ein, durch den Mund wieder aus.

Durch die Nase ein, durch den Mund wieder aus.

Das kann einen in stressigen Momenten wieder zurück zu sich selbst bringen.

Was ist, wenn mir jemand die letzte …. vor der Nase wegschnappt und ich das aber ganz wichtig auf meiner Liste hatte?

Man sollte immer offen für Alternativen sein. Eine Planänderung ist auch ein Plan.

Oft ergeben sich durch solche Zufälle Verbesserungen. Man kocht ein Rezept mal anders. Man ersetzt eine Zutat mit einer Anderen.

Heraus kommt ein ganz neues Gericht, wie man es noch nie vorher gegessen hat.

Die letzte Stufe des gelassenen Einkaufens – die Kasse.

Jeder kennt das. Du suchst Dir eine Schlange an einer Kasse aus und automatisch geht es links und rechts schneller voran, als an Deiner eigenen, die eben noch als schnellste erschien.

Jetzt ist wieder Meditation angesagt. Atmen. Ruhe finden. Warten.

All der Stress und Druck, in einem, dass es jetzt schneller gehen müsse, hilft nichts.

Atmen. Einatmen. Ausatmen. Warten.

Schon ist man an der Reihe.

Die letzte Hürde – der Kassierer

Manchmal habe ich den Eindruck, ist der Supermarktkunde der natürliche Feind des Kassierers.

Nicht selten werden Lebensmittel, die eben noch sorgsam und achtsam von mir aufs Band gelegt wurden, von manchen Kassierern in die Hand genommen, als wollten sie diese beschädigen.

Auch hier heißt es jetzt Ruhe bewahren. Aber den Frust über die Misshandlung der eigenen Lebensmittel in sich hineinzufressen wäre jetzt auch nicht das Richtige.

Immer zeigen diese jedoch Einsicht, wenn man sie freundlich darauf anspricht , dass man bitte vorsichtig mit den Sachen umgehen sollte.

Auch verstehen sie es immer, wenn man erst alles aufs Band legen möchte, bevor sie anfangen zu kassieren. Besonders wenn man der einzige Kunde an der Kasse ist.

Schlussgedanke

Diese Ruhe, Gelassenheit, Planung, Offenheit für Alternativen, Achtsamkeit, Fokussierung und freundliche Sprache hat mir schon sehr oft in stressigen Situationen zu einem sehr entspannten Einkauferlebnis verholfen.

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.