Anspannung – Entspannung – Fokusierung – Gleichgewicht

Anspannung Entspannung Fokusierung

Gerade in der heutigen Zeit muss man besonders fokusiert sein, wenn man seine Ziele erreichen möchte.

Und gerade heute ist es besonders schwierig fokusiert zu sein oder zu bleiben.

Überall und an jeder Ecke wird man abgelenkt.

Hier noch schnell Email checken, die Mailbox abhören, noch schnell was im Internet nachschauen…

Die Möglichkeit, immer und überall mit anderen digital in Verbindung zu treten ist riesen Groß.

Es wird also immer schwieriger, sich zurückzuziehen und sich auf eine Sache zu konzentrieren.

Dies führt zu einer gewissen Anspannung im Leben. Manche Leute nennen das Stress.

Wobei Stress nicht immer etwas negatives sein muss.

Wenn man Stress als Herausforderung betrachtet, dann kann das etwas sehr belebendes und erneuerndes haben.

Sich einer Aufgabe zu stellen, erfordert immer absolute Konzentration.

Diese absolute Konzentration ist ein zentraler Baustein eines achtsamen Lebens.

Anspannung, Fokusierung und Erfolgsstreben gehört zu unserem heutigen Leben untrennbar dazu.

Und wenn man will, könnte man 24 Stunden arbeiten, schreiben, uploaden, posten, liken und teilen.

Ich vergesse selbst dann nur allzuleicht, einfach mal abzuschalten. Den Computer herunterzufahren.

Entspannung in mein Leben hereinzulassen.

Entspannung und Anspannung, das hat auch sehr viel mit Gleichgewicht und Balance im Leben zu tun.

Sich einfach mal die Zeit nehmen, wie sieht es mit meiner Balance im Leben aus.

Wo habe ich ein Übergewicht, auf der einen Seite und kann einen Ausgleich schaffen.

Dies ist wie in den südlichen Ländern, wo immer zu einer Tasse Kaffe, auch ein Glas Wasser gereicht wird, um den Wasser Verlust auszugleichen und um den Körper in der Balance zu halten.

Anspannung, das ist, wie einen Berg hochradeln. Dann am höchsten Punkt hat man die höchste Spannung erreicht.

Dann wird auch wieder Energie frei. Entspannung. Wir können, ohne treten zu müssen, den Berg wieder hinunter radeln. Wir müssen einfach nur rollen lassen, und diese Entspannung zulassen.

Das ist vielleicht eine Sache, die viele von uns (mich nicht ausgenommen), verlernt oder vergessen haben.

Manche Menschen sehen das Leben als Anstieg an, der niemals aufhört. Es muss immer höher gehen, immer mehr werden.

Immer mehr von dem gleichen Berg, von der gleichen Sache.

Aber beim radeln  ist es so: Wir ackern uns den einen Berg hoch. Genießen dort die Aussicht, machen dort eine Pause. Dann genießen wir die Fahrt nach unten, auf der anderen Seite des Berges.

Wieder unten angekommen wartet dann der nächste Berg auf uns.

Man muss manchmal das, was man erreicht hat, auch wieder loslassen um frei zu sein für neues.

Dies erfordert natürlich ein gewisses Vertrauen. Vertrauen darauf, dass es immer weiter geht. Und dass das nächste, Erlebnis, die nächste Herausforderung wieder schön wird, wieder gut, und wieder neu und anders.

Auch dieses Vertrauen gehört zu einer achtsamen Lebensgestaltung dazu.

 

 

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