Seinen eigenen Weg gehen – der innere Kompass


Jeder Mensch hat seinen inneren Kompass. Seinen eigenen Weg.

Der Kompass zeigt auf den Horizont, dort wo Himmel und Erde sich berühren.

Der Weg zu seinem Ziel geht nie gerade. Man muss immer wieder den Kurs korrigieren.

Unterschiedliche Strömungen ziehen einen mal nach links, mal nach rechts. Mal kommt der Wind von vorne, mal von hinten.
Ein andermal herrscht Windstille.

Gibt es ein Ende der Reise, eigentliches Ziel?
Oder gibt es nur Etappen. Einen Zwischenstopp?

Kommt man am Ende des Weges wieder am Anfang an? Wie bei einer Reise um die ganze Welt? Wann hört diese Reise auf?

Wann bin ich angekommen?

Wann hört sich der Kompass auf zu drehen?

Das ist dann der Zeitpunkt, wenn ich angekommen bin.
Wenn das Ziel nicht mehr irgendwo anders liegt.
Wenn ich das Ziel in mir gefunden habe.

Das ist, wenn ich zur Ruhe komme.

Das ist, wenn ich frei werde.

 

© Helmut Seisenberger, 21. März 2016

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