Achtsamkeit und der Samstags Geschirr Berg

Der Samstag ist immer der Tag der Woche, bei dem sich bei uns am meisten Geschirr in der Küche stapelt.

Jeder stellt noch etwas dazu und eh man schauen kann, hat sich ein Berg aus Geschirr, Töpfen, Besteck, Kaffeetassen und Cornflakesschüsseln angehäuft.

Man kann mit so einer Unordnung im Leben klar kommen. Eine Zeitlang kann man immer noch einen Teller oben drauf balancieren. Irgendwann droht jedoch der Berg zusammenzubrechen und mich darunter zu begraben.

In so einem Fall ist es sehr hilfreich, den Küchendienst als spirituelle Übung anzuschauen und anzugehen.

Achtsamkeit bedeutet,

wenn nicht schon geschehen, die Spülmaschine auszuräumen. Dies kann achtsam geschehen. Die Küchenschränke öffnen. Sorgsam ud ruhig  wird das saubere Geschirr in Harmonie in die Schränke gestellt.

Das Gleiche mit dem Besteck. Schön sortiert in der Freude und Ruhe dieser meditativen Tätigkeit.

Ist die Spülmaschine frei, können wir ganz in Ruhe und friedlicher Innerlichkeit den Geschirrberg angehen. Teller für Teller, Topf für Top, Gabel für Gabel, Löffel für Löffel, setzen wir in die Halterung der Spülmaschine.

Langsam lichtet sich der Berg. Die Küche kommt wieder zum vorschein. Ein tolles Gefühl.

Ist die Maschine voll belegt, legen wir noch ruhig den Spültab in die Klappe und schließen das Tor.

Mit einem Tastendruck starten wir die Spülprogramm.

Ich kann tief durchatmen. So wie ich den Geschirrberg angegangen habe, kann ich viele im Leben angehen.

Achtsamkeit, Ruhe und Meditation befinden sich in vielen alltäglichen Tätigkeiten.

Versuche sie zu entdecken.

 

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